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21.12.2016

ORF Radio Tirol - Live-Interview mit Priv. Doz. Dr. Ralf Rosenberger (20.12.2016)

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Priv. Doz. Dr. Ralf Rosenberger im Live-Interview auf ORF Radio Tirol


04.11.2016

KNIETEAMTIROL  "So ersetzen wir Gelenkflächen"

Wie groß das Interesse und der Bedarf an neuen Techniken zum Gelenkflächenersatz ist, zeigte sich bei der aktuellen Fortbildungsveranstaltung des Knieteams Tirol. Über 200 Spezialisten aus dem medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Bereich folgten der Einladung und beteiligten sich an lebhaften Diskussionen zum Thema. "Wir sind begeistert von der großen Resonanz und dem Willen aller Teilnehmer, auf diesem Gebiet etwas zu bewegen", halten Veranstaltungsorganisator Doz. Ralf Rosenberger und Doz. René Attal von der Unfallchirurgie Innsbruck fest.

"Tiroler Patienten suchen die Bewegung - und die am besten in der freien Natur", wissen die Chirurgen und deswegen ist der biologische und prothetische Gelenkflächenersatz ein zentraler Behandlungsschwerpunkt. Das Knie ist als komplexestes und größtes Gelenk des Menschen ja besonders von Verletzungen und Abnützungserscheinungen betroffen. Entsprechend viele Patienten mit schmerzhaften Kniegelenken suchen um Rat in der Knieambulanz. "Und diesen Patienten wollen wir interdisziplinär helfen", waren alle Veranstaltungsteilnehmer überzeugt.

So konnte die Technik der Knorpelzelltransplantation an der Klinik über die letzten 10 Jahre sicher etabliert werden. 87 % der nachuntersuchten Patienten würden diese Operationsoption wieder wählen. Ein erstaunlich hoher Wert im internationalen Vergleich. In Zukunft wird für kleinere Knorpeldefekte nun die Verwendung von körpereigenen Stammzellen ins Auge gefasst. Wie das geht und wie weit die Entwicklungen hier sind, konnten die interessierten Teilnehmer auf der Fortbildung des Knieteams Tirol aus erster Hand erfahren. 

Rapid Recovery - Schnelle Genesung. Vor 3 Jahren erfolgte eine Revolution, heute genügt die Evolution des umfassendsten Behandlungskonzepts in der Knieprothetik. Ergänzt wird dieses Programm mit neuesten modularen Implantaten, wodurch auch individuelle Arthroseprobleme gelöst werden. Die Fakten sprechen für sich: kürzere stationäre Aufenthalte, schnellere Mobilisation und weniger Komplikationen. "Nicht mehr wegzudenken", sind sich Attal und Rosenberger einig.

Sport mit Knorpeltransplantat und Knieprothese? Im beliebten Praxisteil der Veranstaltung wurde diese häufig gestellte Frage gemeinsam mit Patienten diskutiert. Hier haben sich Medizin und Implantate in den letzten 10 Jahren sehr weiterentwickelt, wie auch die Physiotherapeuten in ihrer täglichen Praxis nachvollziehen können. "Pflege und Physiotherapie sind die wichtigsten Beschleuniger auf dem Weg zurück", betonten die Referenten.

Haben Mond und Tierkreiszeichen einen Einfluss auf die Operationsqualität? Diese Frage stellten die Veranstalter dem Publikum: 55 % der Männer und 65 % der Frauen im Auditorium beantworteten diese Frage mit "ja"! In der an der Klinik durchgeführten eigenen Untersuchung - immerhin die größte Nachuntersuchung Österreichs zum Thema Knieprothetik und Mondeinfluss - konnte dabei kein direkter Zusammenhang hergestellt werden. Der oft geäußerte Patientenwunsch, den Mondkalender zur Hand zu nehmen, wird, soweit möglich, weiterhin berücksichtigt, versichert Doz. Rosenberger. 


Haben Sie Fragen zu einem speziellen Thema?

Wenden Sie sich bitte an: ralf.rosenberger@i-med.ac.at 


17.10.2016

Nach 15 Jahren an der Unfallchirurgie Innsbruck verlässt
Priv.Doz. Dr. René El Attal die Klinik.
Er folgt dem Ruf nach Feldkirch, um das Primariat für Unfallchirurgie von Prof. Benedetto zu übernehmen.
Dies natürlich nicht ohne gebührende Abschiedsfeier.

Wir wünschen ihm alles Gute!

 


08.07.2016

Dr. med. Raul Mayr hat am 04.07.2016 das Rigorosum für sein PhD Studium mit Auszeichnung bestanden. Dr. Mayr hat sein PhD Projekt im biomechanischen Labor der Unfallchirurgie Innsbruck, unter der Supervision von Assoz. Prof. Werner Schmölz durchgeführt. Er untersuchte verschiedene Osteosynthesetechniken nach Ballonreposition und Zementaugmentation von lateralen Tibiaplateau-Impressionsfrakturen. Die Arbeit wurde im Oktober 2015 im Fachjournal Clinical Biomechanics veröffentlicht.
Wir gratulieren herzlichst!


01.07.2016

Wir gratulieren zum Privatdozenten!

Am 12. Mai 2016 konnte Dr. René El Attal im Habilitationskolloquium mit dem Thema

"Innovationen in der Extremitäten-Traumatologie und deren Auswirkungen auf die Versorgungsqualität. Klinische, biomechanische und radiologische Ergebnisse."

überzeugen. Aus über 40 Publikationen in Pubmed zu sämtlichen Themen der Unfallchirurgie und Orthopädie verfasste der Habilitationswerber eine Habilitationsschrift. Er nahm vier besonders erfolgreiche Publikationen heraus, welche Neuerungen an unfallchirurgischen Implantaten untersuchten und stellte diese dann selbst auf den wissenschaftlichen Prüfstand. Es ging ihm dabei besonders darum, ob die proklamierten Verbesserungen auch tatsächlich beim Patienten ankommen und somit die Versorgung unserer Patienten verbessern.

Die Venia legendi wurde ihm feierlich verliehen und somit heißt es ab sofort:
Privatdozent Dr. med. René El Attal.

Herzliche Gratulation!

 

Das Foto zeigt Priv.-Doz. Dr. El Attal (2. von rechts) im Kreis der ebenfalls erfolgreichen Habilitationswerber und den Mitgliedern der Habilitationskommission der MUI.


12.02.2016
Beth Tweddle: successful surgery

Beth Tweddle, most successful British gymnast, participated in the reality contest show The Jump (Channel 4, UK). The show is broadcasting live from Kühtai, near Innsbruck. Hereby, on the 6th of February Beth Tweddle suffered a back injury. She was brought to our hospital. Official comments about:

"It was reported on 8th February 2016 that she had successfully undergone neck surgery to fuse two vertebrae together using a piece of her hip bone.", Wikipedia
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The surgery has been hailed a success, and in a statement, her parents Ann and Jerry said: "The early medical indications were positive as Beth was able to move her hands and feet, despite being in a lot of discomfort. The medical staff have been fantastic ...", The Huffington Post
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"It was a scary time for all of us and we're just very grateful that the operation was a success.", BBC
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"The Jump's Beth Tweddle walks 'a few steps' after neck surgery", The Guardian
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Beth Tweddle's parents: "The medical staff here in Austria have been fantastic, they have been so helpful, patient and incredibly attentive. We cannot thank them enough for what they've done for our daughter," the statement read. (...) "It was a scary time for all of us and we're just very grateful that the operation was a success.", Daily Mail
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28.09.2015
Das Biomechanik-Labor im Tirol-TV

http://www.tiroltv.at/sendungen/tiroldreissig/3579567/140307981/--/biomechanik/


27.08.2015
Ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit von Frauen

Frauenpreis 2015 Kathrein

Bereits zum dritten Mal wurde vergangenen Montag die wissenschaftliche Arbeit von Frauen an der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch übergab den Preis für die höchste Drittmitteleinwerbung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin an ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser. Der Nachwuchspreis für die beste PhD-Thesis ging diesmal an zwei ebenbürtige Bewerberinnen: Dipl.biol.in Marta Campiglio, PhD und Dr.in Susanne Kathrein, PhD.

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24.08.2015
Junge ForscherInnen an der MUI: Werner Schmölz

Im Rahmen der Reportageserie "Junge ForscherInnen an der MUI" werden NachwuchswissenschaftlerInnen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dr. Werner Schmölz. Der Maschinenbauingenieur leitet seit elf Jahren den Bereich Biomechanik und das dazugehörige Labor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Unfallchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth). Ziel seiner Forschungsarbeit ist es, die Behandlungsmethoden bei traumatischen und degenerativen muskuloskelettalen Erkrankungen zu verbessern, bestehende Therapiemöglichkeiten zu evaluieren oder biomechanisch zu optimieren.

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06.07.2015
Priv.-Doz. Dr. Franz Kralinger nach Wien berufen

Priv.-Doz. Dr. Franz Kralinger wurde als Primarius des Wilhelminenspitales in Wien bestellt. Mit 01.06.2015 übernimmt er dort eine Abteilung mit über 100 Unfallbetten und mehr als 30 Ärzten.

Freude bei Doz. Kralinger Trauer von Seiten seiner bisherigen Mitarbeiter!
Wir verlieren einen sehr geschätzten Kollegen, der immer für alle ein offenes Ohr hatte, ausgezeichnet war von seiner Menschlichkeit & Kompetenz und entscheidend dabei mitwirkte unsere jüngeren Kollegen im Haus auszubilden.

Doz. Kralinger war langjähriges leitendes Mitglied des Schulter-Teams, ein hervorragender Operateur nicht nur der offenen und arthroskopischen Schulterchirurgie, sondern auch ein erfahrener Kniechirurg und Spezialist bei der operativen Frakturversorgung, insbesondere auch bei der Versorgung komplexer Beckenverletzungen.

Er führte zahlreiche neue Abklärungs- und Behandlungsmethoden rund um das Schultergelenk ein. Besonders widmete er sich wissenschaftlich und operativ der Fraktur am proximalen Oberarm, der Endoprothetik und Revisionschirurgie am Schultergelenk.

Er war jahrelang mit der Leitung und Durchführung der renommierten internationalen Innsbrucker Schulteroperationskurse befasst und begehrter Referent und Instruktor an zahllosen internationalen Kongressen und Kursen.

Weiter war er aktives Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und in den letzten Jahren auch geschäftsführender Oberarzt an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie.

Oberarzt Dr. Markus Wambacher, jahrelanger Mitstreiter und Freund eine Zeit geprägt durch eine intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Schulterchirurgie stellt mit seinem Team den Fortbestand und die Erfolgsgeschichte der Innsbrucker Schulter- und Unfallchirurgie sicher.

Wir wünschen viel Freude und Erfolg mit dieser neuen Aufgabe und einen guten Start in Wien!


11.06.2015
Verletzungsfrei durch den Winder

Der Pistensport in Österreich erfreut sich einer großen Beliebtheit. Im Jahr werden ca. 50 Millionen Skitagespässe ausgegeben, was ca. 554 Millionen Beförderungen entspricht.

Lesen Sie mehr im Magazin Snowsport Tirol (Ausgabe Mai 2015)  >> hier


18.05.2015
Besuch der Grundschule Innere Stadt in der Unfallchirurgie

Ende April war es wieder soweit: wir wurden besucht! Die Sternenklasse der Volksschule Innere Stadt kam mit Ihrer Klassenlehrerin in unsere Klinik für Unfallchirurgie. Den Kindern wurde der Weg eines Patienten von der Rettungszufahrt, dem Wartebereich, den Schockräumen für die ernster Verletzten bis zu den Untersuchungskojen gezeigt. Immerhin, fast die Hälfte der Kinder war noch nie bei uns und konnte so ganz ohne Schmerzen und Angst unsere Ambulanz kennen lernen. In der Untersuchungskoje wurden dann Röntgenbilder mit typischen Brüchen bei Kindern angeschaut und siehe da, jeder Bruch wurde innerhalb von Sekunden entdeckt!

Wenn wir den Bruch entdecken muss er auch behandelt werden! Also gingen wir zu unseren Gipsern. Michl und Udo zeigten uns wie ein Bruch vom Unterarm richtig gegipst wird und in null-komma-nichts hatte jeder der wollte einen schönen weißen Gips am Arm!

Zum Abschluss kam noch der Höhepunkt: Einen Ausflug auf unseren Hubschrauberlandeplatz. Wir meldeten uns vorher an damit wir keinem Hubschrauber in die Quere kamen und nachdem alles frei und sicher war gingen wir hinaus und genossen die Sonne und die schöne Aussicht von einem der höchsten Punkte in Innsbruck.

Am Ende kam noch eine richtige Wanderung, zu Fuß vom Landeplatz über 14 Stockwerke bis in das Erdgeschoß zurück. Dort verabschiedeten wir uns nach vielen guten Fragen und in der Hoffnung unsere Klinik so hergezeigt zu haben, dass sie, wenn einmal was passiert in guter Erinnerung ist!
© Matthias Haselbacher


11.05.2015

Erfolgreich abgeschlossene Habilitationen

Am 16. April konnten Dr. Ingrid Sitte und Dr. Simon Euler im Habilitationskolloquium erfolgreich ihre Habilitationsschriften präsentieren und in der anschließenden Diskussion verteidigen.

15:35 Uhr - Dr. med. Simon Andreas Euler
Neue Erkenntnisse zur operativen Behandlung proximaler Humerusfrakturen und der frühen Glenohumeral-Arthrose
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16:45 Uhr - Dr. med. univ. Ingrid Sitte
Morphologische Unterschiede nach traumatischen Verletzungen gesunder, gesund gealterter und degenerativ veränderter Wirbelsäulen. Eine histologische, immun-histochemische und ultrastrukturelle Untersuchung
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Beiden Habilitationswerbern wurde die Venia legendi und damit der Titel eines Privatdozenten verliehen.
Wir gratulieren herzlich!


31.03.2015
"Nachwuchsretter" besuchten die Unfallambulanz

Einen Eindruck von der Arbeit in der Unfallambulanz konnten sich die Mitglieder der Jugendgruppe des Innsbrucker Roten Kreuzes im Rahmen einer Spezial-Führung machen.

Von der Rettungszufahrt über die Kojen zur Versorgung frischverletzter Patienten bis in die Bettenstation der Innsbrucker Unfallchirurgie führte Dr. Susanne Kathrein die zehn Jugendlichen, die beim Roten Kreuz in Erster Hilfe und Sanitätshilfe ausgebildet werden.
Ziel der Exkursion war es, den ambitionierten Junghelfern zu zeigen, wie die Hilfeleistung in der Rettungskette weitergeht, nachdem ihre eigene Arbeit - die Erstversorgung am Notfallort - abgeschlossen ist. Die "Nachwuchsretter" zeigten großes Interesse und nutzten die seltene Gelegenheit, den Versorgungsweg eines Patienten durch die Ambulanzeinrichtungen unverletzt nachvollziehen zu können, um Fragen zu den Arbeitsabläufen und Gerätschaften zu stellen. Neben dem Schockraum, in dem Schwerverletzte unmittelbar nach Eintreffen in der Klinik von einem interdisziplinären Ärzteteam untersucht und behandelt werden, besichtigten die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren auch einen der Gipsräume. Wo an Skitagen nahezu im Akkord gebrochene Gliedmaßen eingegipst werden, stand diesmal der Spaß im Vordergrund. Zur besseren Anschaulichkeit ließen sich dann doch zwei der Jugendlichen einen Gips anlegen. Gegen Ende der Exkursion demonstrierte Dr. Kathrein wie die Blutgruppe eines Frischverletzten, der Bluttransfusionen benötigt, bestimmt wird. Zwei Tropfen Blut, benetzt mit Antikörper, zeigen nach wenigen Sekunden an, welche Art von Blut einem Patienten hilft bzw. schadet. "Besichtigungen wie diese sind Highlights im Jugendgruppenjahr" sagt der Innsbrucker Rot-Kreuz-Jugendreferent Dominic Dietrich, "hier erhalten die Jugendlichen wertvolles medizinisches Hintergrundwissen, das sie in ihrer Ausbildung als Ersthelfer bestärkt und motiviert."
© Max Schnabl


22.10.2014
Besuch im Rahmen des ASIAN Fellowship

2tägiger Besuch eines japanischen Schulterchirurgen im Rahmen des ASIAN Fellowship der Europäischen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (16.+17.10.14).

Im Rahmen des Besuches konnte der Fellow bei interessanten Schulteroperationen (pectoralis major Transfer, J-Span Plastik bei Schulterinstabilität) beiwohnen, es wurden zahlreiche Fälle diskutiert. Im Rahmen eines kleinen Symposiums stellte uns Dr. Omae seine Technik der arthroskopischen Rotatorenmanschettenrekonstruktion vor. Ebenfalls fanden Vorträge von Dr. Deml über Ellenbogeninstabilität und von Dr. Wambacher über Management von Glenoiddefekten statt. Abschließend wurde bei einem anschließenden Abendessen auf der Seegrube unserem asiatischen Fellow die wunderbare Aussicht auf Innsbruck präsentiert!


13.10.2014
2 tägiges Seminar ausgewählter Experten der Unfallchirurgie aus Europa

Am 26. und 27.9.2014 trafen sich in Innsbruck etwa 40 ausgewiesene unfallchirurgische Experten. Ziel der Veranstaltung war die Diskussion ungelöster Probleme in der Traumatologie anhand von Fallbeispielen. Ein Seminar in diesem Format wurde schon zum neunten Mal von der Technischen Kommission der AO Foundation und der AOTrauma Europe ausgerichtet. Prof. Blauth und sein Team traten als Gastgeber auf.

Es entwickelte sich ein spannender, problemorientierten Dialog, der von den Teilnehmern als extrem gewinnbringend empfunden wurde. Ausgehend von einer möglichst genauen Definition des ungelösten Problems und der anschließenden Entwicklung von Lösungen tragen solche Meetings ganz wesentlich zur Weiterentwicklung unseres Fachs bei.

Herzlicher Dank geht an Frau Claudia Gebhart, die die örtliche Organisation übernommen hat, wie immer tatkräftig unterstützt von der AO.


11.07.2014
Lange Nacht der Forschung
Mit dem MicroCT: "Der Struktur auf der Spur"

Unter dem Titel "Mit dem MicroCT der Struktur auf der Spur" beteiligte sich die Core Facility MicroCT an der diesjährigen Langen Nacht der Forschung im neuen Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB). Dabei wurde den zahlreichen interessierten Besuchern aller Altersgruppen präsentiert, wie sich kleinste Strukturen 3-dimensional und zerstörungsfrei im Mikrometer-Bereich untersuchen und nach entsprechender Bildverarbeitung darstellen lassen.

Spannend und interessant zugleich war es für Viele unsere untersuchten Objekte räumlich greifbar durch 3D-Brillen zu bestaunen.

Mittels hochaufgelöstem 3D-Druck konnten nachgebaute Knochenmodelle (MCI) in unterschiedlichen Maßstäben selbst in die Hand genommen und betrachtet werden.

 

Neben dem Blick auf die Spiralstruktur in einer Muschel, wurde letztlich auch die Frage geklärt, was eigentlich in einem Überraschungs-Ei steckt, ohne es zu öffnen.


07.07.2014
Innsbruck Current Concepts Dinner Meeting - Mai 2014
Rapid Recovery - Schnelle Genesung für Patienten mit Gelenksprothesen

Auf Einladung der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie kamen im Mai 2014 auf Endoprothetik spezialisierte Operateure, Physiotherapeuten, Allgemeinmediziner und Anästhesisten in der Villa Blanka zusammen um die Behandlung von Patienten mit Knieprothesen weiter zu verbessern.

Rapid Recovery war das Schlagwort des Abends für die Experten. Die Referenten berichteten über neueste Entwicklungen im Bereich der Endoprothetik, aktuelle Erkenntnisse der Physiotherapie und eine optimierte Narkose und Schmerztherapie. Viele Teilnehmer gaben Einblick in ihre Erfahrung aus der Praxis, aus Reha- und Akutkliniken. Die Veranstalter freuten sich über eine überaus angeregte Diskussion unter den insgesamt 150 Teilnehmern die aus ganz Tirol und Südtirol anreisten.

Gerade dieser unmittelbare Erfahrungsaustausch unter Referenten und Teilnehmern gibt allen Anwesenden die Möglichkeit einen tiefen Einblick in den Erfahrungsschatz der Mitbehandler zu erhalten und stellt einen wesentlichen Baustein des Veranstaltungskonzeptes dar. Nicht umsonst ist das Innsbruck Current Concepts Dinner Meeting das mittlerweile größte Tiroler Fortbildungsforum für Physiotherapeuten.

Die Veranstaltung wurde auch von einer gut besuchten Industrieausstellung begleitet. Unternehmen wie Sanitätshaus Danner, Bandagist Heindl, Sanitätshaus Sußbauer, Sanitätshaus Konrad, Sanofi, Arthrex, Biomet, Bandagist Schaper, Smith&Nephew und Zimmer stellten den Besuchern dort ihre Produkte und Dienstleistungen vor. 

Ein weiteres Highlight war die Livediskussion mit einem bereits ambulant betreuten Patienten, 4 Tage nach dem Erhalt einer Knieprothese. Die Vortragsreihe wurde von einem Round-Table Gespräch abgeschlossen. Die angeregte Diskussion unter den Kongressteilnehmern erstreckte sich im Rahmen des gemeinsamen Abendessens dann sogar noch bis kurz vor Mitternacht!

Die Organisatoren und Moderatoren PD Dr. Ralf Rosenberger und OA Dr. Rene Attal - sie leiten das Knieteam der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie - bedanken sich bei allen Teilnehmern, Referenten, medizinischen Partnern und dem Eventsekretariat der Unfallchirurgie für diese gelungene Veranstaltung.


25.03.2014
Team Singapore

We are a team of healthcare professionals from Singapore General Hospital being awarded a 6 to 8-week training in Integrated Care Programme for Hip Fracture Patients. This training is awarded by the Ministry of Health and Singhealth Human Manpower Development Programme (HMDP). The team comprised of a Physiotherapist, Occupational Therapist, Medical Social Worker, Operating Room Nurse and Nurse Practitioner.

The team is part of the Hip Fracture Work Group initiated by the Trauma Service of Department of Orthopaedic Surgery, Singapore General Hospital in conjunction with the Ministry of Health initiative to improve the management of hip fracture patients among the elderly. The multi-disciplinary team (comprises of physiotherapists, occupational therapists, social workers, dietitian, ward and specialist nurses, nurse practitioners, trauma surgeons, geriatricians, anaesthesists, etc.) had been meeting monthly for the past 2 years to promote a holistic care for our elderly patients with hip fractures.

Associate Professor Wong Merng Koon encouraged the team to come to Innsbruck to learn more of the programme from Professor Michael Blauth. We are very delighted that Prof. Blauth had accepted our request and made arrangements to accommodate the team.

We are indeed impressed by the good team work among the various healthcare professionals in the department of trauma surgery especially in fast tracking the hip fracture patients from ambulance to the operating room and discharge planning. We are priviledged to be invited to the on-site visit by the Swedish team and we learnt a lot from Prof. Blauth's team.

We are very grateful to the team in helping us to overcome language barriers as well as the patients and their relatives who warmly accepted us as part of the Innsbruck team.


05.02.2014
Die Unfallchirurgie Im ORF

Nicht nur in der Ambulanz und in den Operationssälen der Unfallchirurgie war im Februar Hochsaison, sondern auch die Medienpräsenz war so hoch wie selten.

Anfang Februar präsentierte der ORF einen halbstündigen Film von Frau Sabine Wallner über "den Organismus" der Innsbrucker Unfallchirurgie und den damit verbundenen interdisziplinären Einrichtungen. So wurde den Zusehern nicht nur das Ambulanz- und Stationsleben nahegebracht, ihnen wurde auch Einblick in die Operationsplanung und -ausführung gegeben. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Darstellung der Systeme "im Hintergrund" wie die Rohrpost, die Blutbank und die Entsorgung gelegt.

Bei Sabine Wallner war dann Mitte Februar unser Direktor, Prof. Michael Blauth, in der "Nahaufnahme" zu Gast. In dieser bekannten ORF-Radioshow erhielt man nicht nur Einblicke in seinen beruflichen Alltag, sondern konnte ihn auch mal von seiner ganz persönlichen Seite kennenlernen.

Ebenfalls in der ORF-Sendung "heute leben" wurde am 24. Februar über die Unfallchirurgie Innsbruck berichtet. Thema war die Altersmedizinische Betreuung - ein neues Modell. Studien belegen, dass die frühzeitige Erfassung von Begleiterkrankungen älterer Patienten das Risiko, etwaiger Komplikationen die den Patienten nach einer Operation unter Umständen bedrohlich werden könnten, verringern. Die Einstellung eines Geriaters (Altersmediziner) an der Unfallchirurgie Innsbruck ermöglicht es Senioren mit Knochenbrüchen so rasch wie möglich in das Leben zurück zu bringen, das sie vor dem Sturz hatten. In dem anschließenden Live-Interview betonte Prof. Blauth die Wichtigkeit einer angemessenen Osteoporosebehandlung der Senioren.


06.02.2014
Schenkelhalsbruch und andere Frakturen
Kein Grund zur Panik!

Die bekannte Vortragsreihe MINIMED ist um einen weiteren Höhepunkt reicher: Unter der bewährten Leitung und Moderation von Herrn Univ.-Prof. Dr. Dieter Zur Nedden berichteten Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth, OA Dr. Markus Gosch und Dozent Franz Kralinger von Fortschritten bei der Behandlung von "Altersfrakturen".

Handout der Vorträge


31.01.2014
Besuch der Universitätsklinik Zürich beim Tiroler Zentrum für Altersfrakturen

Vom 13. bis 14. Jänner 2014 erhielt das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Tiroler Zentrum für Altersfrakturen an der Unfallchirurgie Innsbruck hochrangigen Besuch. Angeregt durch die Direktorin der neu geschaffenen Universitätsklinik für Geriatrie in Zürich, Frau Prof. Heike Bischoff-Ferrari besuchte ein interdisziplinäres Team unser Haus. Mit dabei waren neben dem Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Zürich, Herrn Prof. Hans-Peter Simmen auch sein Stellvertreter Prof. Guido Wanner, die Pflegeexpertin Corinen Steinbrüchel, die Geriater Dr. Georg Bosshard, Dr. Dimitrios Iliakis und Dr. Otto Meyer sowie der Anästhesiste OA Dr. Martin Bruesch.

Die Kollegen informieren sich über die besondere Behandlung älterer Patienten. Seit mehreren Jahren werden Frakturpatienten über 70 Jahren an der Unfallchirurgie Innsbruck aufgrund ihrer vielfältigen medizinischen Probleme in einem Team betreut. Dabei sind Altersmediziner (Geriater) Vollzeit in der Unfallchirurgie tätig. Weitere wichtige Partner in diesem Modell sind Anästhesie, Pflege, Physiotherapie und Sozialarbeiter. Richtlinien für alle Phasen der Behandlung wurden von allen Beteiligten gemeinsam erarbeitet und haben zum Beispiel durch eine Halbierung der Komplikationen die Wirksamkeit dieses innovativen Ansatzes bewiesen. Unser großes Ziel, nämlich die Wiederherstellung der Selbständigkeit in demselben Ausmaß wie vor dem Unfall, konnte bei wesentlich mehr Patienten als früher erreicht werden.

Die Besucher haben vor, nach Innsbrucker Muster ein ähnliches Programm, auch am Universitätsspital in Zürich einzurichten.

Frau Prof. Heike Bischoff-Ferrari ist eine international führende Expertin in der Vitamin-D-Forschung und Leiterin einer EU-Studie zum gesunden Altern. Sie bedankte sich im Namen der Gruppe bei allen Unfallchirurgen und Geriatern mit einem sehr informativen Vortrag über die Folgen des weit verbreiteten Vitamin D 3 Mangels und den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema.


20.01.2014
"Early Bird" Fortbildung an der Unfallchirurgie: Hat der frühe Wurm einen Vogel?

Ein neues Fortbildungsmodul an der Unfallchirurgie macht Furore. Der Vorschlag einer Fortbildungsveranstaltung um 06:20 Uhr am Morgen vor der Visite und Frühbesprechung sorgte bei vielen Mitarbeitern zunächst für Kopfschütteln. Die Idee dahinter: aufgrund der starken Arbeitsbelastung während des Tages sind Fortbildungen nur an den Rändern der Dienstzeit möglich. Häufig sind Ärzte jedoch auch in dieser Zeit im Rahmen ihrer (Nacht-) Dienstverpflichtungen zwischen 15 und 16 Uhr im OP oder in der Akutambulanz, nach Nachtdienst oder im Ersatzruhetag und können daher diese Fortbildungen nicht besuchen. Die Allgemeine Unfallchirurgische Fortbildung wurde daher schon in die Frühbesprechung am Montagmorgen verlegt, um möglichst viele Kollegen zu erreichen. Für spezifische Kniefortbildungsthemen wählte das Knieteam der Unfallchirurgie um OA Dr. El Attal nun einen unorthodoxen Weg: eine sogenannte "Early Bird" Fortbildung nach (zugegeben) angelsächsischem Vorbild. Selbstverständlich ist die Veranstaltung völlig freiwillig.
Erfreulicherweise ist die Veranstaltung jedoch gut besucht (siehe Foto) und auch Kollegen außerhalb des Knieteams nützen die Gelegenheit, über teilweise sehr komplexe Themen rasch informiert zu werden und so stets am neuesten Stand des Wissens zu sein. Die Uhrzeit ist zweifelsfrei "unchristlich", jedoch zeigt diese Veranstaltung mit welch hoher Motivation und persönlichem Einsatz Ärzte der Unfallchirurgie Fortbildungsangebote wahrnehmen. Hier ist von der Einstellung, die der "Generation Y" nachgesagt wird, nichts zu spüren.


30.12.2013
Unsere neue Klinikkoordinatorin

    Ramona Eisbach studierte Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in Idstein. Ihre ersten Berufserfahrungen sammelte sie an einer hessischen Rehabilitationsklinik als Assistentin der Verwaltungsdirektion. Anschließend war sie als Qualitätsmanagementbeauftragte eines ophthalmologischen Praxenverbundes tätig. Neben Projektmanagement interessierte Frau Eisbach besonders Team- und Personalentwicklung. Zu diesem Thema absolviert sie derzeit eine Zusatzausbildung. In ihrer Freizeit entspannt sie auf dem Rücken von Westernpferden. Wegen ihrer Begeisterung für die Tiroler Berge hat sie ihren Lebensmittelpunkt vom unteren Westerwald nach Innsbruck verlegt. Seit Mitte November unterstützt Frau Eisbach die Unfallchirurgie als Klinikkoordinatorin und bildet damit eine wichtige Nahtstelle zwischen Verwaltung und Klinik. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Betreuung der Sekretärinnen und des Anmeldeteams, die Gegenfachplanung sowie die Leitung unterschiedlicher Projekte zur Verbesserung der Abläufe und Struktur unserer Klinik.


16.12.2013
Zu Besuch an der Unfallchirurgie

Der böse Doktor in Weiß, Spritzen oder der Aufenthalt in einer ungewohnten Umgebung. All diese und auch andere Ängste verbinden Kinder oft mit einem Besuch im Krankenhaus. Um den Kindern diese Ängste zu nehmen besuchen uns immer wieder Schulklassen. Dabei zeigen wir den Kindern, dass es bei uns gar nicht so schlimm ist. Dieses Mal war die Englisch-Projekt Klasse der VS Saggen zu Besuch. Den Kindern wurde gezeigt, wie Verbände und Gipse angelegt werden, ein Teddybär-Röntgen wurde gemacht und auch unser "Klassenzimmer" auf der Kinderstation haben die Kinder besucht. Nach der kurzen Enttäuschung, dass man sogar im Krankenhaus der Schule nicht entkommt, wurden die Kinder zum Highlight des Tages geführt - sie durften auf den Hubschrauber-Landeplatz. Nicht nur die schöne Aussicht bereitete den Kindern große Freude, auch einen echten Rettungshubschrauber durften sie sich anschauen und ihm beim Start zusehen.

Manche von den Kindern wollten gar nicht mehr nach Hause gehen und so hoffen wir, dass durch diesen Tag den Kindern ein wenig die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden konnte.


17.12.2013
Ein ganz besonderes Geschenk

   

In der vorweihnachtlichen Zeit gehen viele Menschen einer schönen Tiroler Tradition, dem Schnitzen von Krippen nach. Bei diesen Arbeiten kommt es leider manchmal zu unverhofften Verletzungen. So passierte es auch Herrn H. heuer. Ein außerordentlich netter Patient stellte sich daher an der Frischverletztenambulanz der Unfallchirurgie vor.

Die Wunde wurde von uns versorgt und danach kam der behandelnde Arzt mit dem Patienten ins Gespräch und erfuhr, dass der Patient seit seiner Pensionierung diesem Hobby frönt.

Einige Wochen später kommt der Patient erneut in die Ambulanz und bei sich hat er einen Sack mit Geschenken. In diesem befinden sich eine unfassbar schöne Krippe und ein wunderbares Gedicht, welches er uns vorträgt. Das gesamte Team der Frischverletztenambulanz war von dieser Geste so beeindruckt, dass eine ungewohnte Stille herrschte. Die Krippe wurde sofort aufgehängt und wurde von allen voller Begeisterung begutachtet. Gerade in dieser stressigen Winterzeit war dies für viele eine besondere Situation.

Auf diesem Wege wollen wir uns bei Herrn H. für das wunderschöne Geschenk herzlich bedanken und werden uns bemühen weiterhin den Patienten mit ganzen Herzen in ihrer Situation zu helfen.


09.12.2013
Priv.-Doz. Dr. Vinzenz Smekal nach Klagenfurt berufen

Der langjährige Leiter unseres Knieteams, Priv.-Doz. Dr. Vinzenz Smekal, wurde als Primarius des Unfallkrankenhauses der AUVA in Klagenfurt bestellt. Mit 02.01.2014 übernimmt er dort eine Abteilung mit über 100 Unfallbetten und mehr als 30 Ärzten.

In die Freude über diese gute Nachricht mischt sich auch Trauer von Seiten seiner bisherigen Mitarbeiter. Sie verlieren einen sehr geschätzten Kollegen, der sich besonders durch seine Menschlichkeit und Kompetenz ausgezeichnet, gerade auch für jüngere Kollegen immer ein offenes Ohr hatte und entscheidend dabei mitwirkte zahlreiche Fachärzte im Hause auszubilden.

Doz. Smekal führte zahlreiche neue Abklärungs- und Behandlungsmethoden rund um das Kniegelenk ein. Besonders widmete er sich dem häufigen Problem der Kniescheibenverrenkung sowie der Kniegelenkendoprothetik. Er war entscheidend an der Einführung des Rapid Recovery Programms für Patienten mit einer Knieprothese beteiligt. Dieses interdisziplinäre Programm verfolgt unter anderem das Ziel, dass die Patienten wesentlich rascher als früher ihre Selbstständigkeit nach dem Eingriff wieder erlangen.
Zu seinen Prinzipien gehörte auch, dass Behandlungsergebnisse sorgfältig untersucht werden müssen.

Sein Nachfolger als Leiter des Knieteams wird Oberarzt Dr. René El Attal, seine jahrelange enge Zusammenarbeit mit Doz. Smekal stellt einen nahtlosen Übergang sicher. Wir sind sicher, dass die in den letzten Jahren aufgebauten sehr hohen Behandlungsstandards sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit den PflegemitarbeiterInnen erfolgreich weiter geführt werden.

Wir wünschen Priv.-Doz. Dr. Smekal einen guten Start in Klagenfurt und viel Freude und Erfolg mit dieser neuen Aufgabe!


11.07.2013
Wir begrüßen im Team ...

Dr. Michael Götzen, Dr. Peter Kaiser, Dr. Clemens Moll & Dr. Maria Wendl-Söldner (von links nach rechts)

Dr. Michael Götzen studierte und promovierte 2009 an der Medizinischen Universität in Innsbruck. Im Anschluss begann er seine Ausbildung zum Unfallchirurgen und Orthopäden in der Schweiz. 2012 startete seine wissenschaftliche Karriere am AO Forschungsinstitut in Davos in Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie Innsbruck mit dem Schwerpunkt der Alterstraumatologie. Seit Juni 2013 ist er unterdies tätig als Assistenzarzt in der Unfallchirurgie.

Dr. Peter Kaiser geboren in Schleisen und aufgewachsen in München, wohnt bereits 8 Jahre in Tirol. Nach seinem Medizinstudium an der MUI, begann er im Labor für Biomechanik unter der Leitung von Prof. Schmölz, mit der Forschung nach dem Zusammenhang zwischen der "Femoralen Rotation und der Patellaluxation". Seit Mitte März ist er nun im klinischen Bereich an der Klinik für Unfallchirurgie tätig. Hier unterstützt er vor allem das Frischverletzten-Team unter der Leitung von OÄ Dr. Larndorfer und OA Dr. Struve.

Der gebürtige Innsbrucker Dr. Clemens Moll interessierte sich schon während des Studiums für die Traumatologie. Im Rahmen der Diplomarbeit "Traumatic Sub- and Epidural Hemorrhages in Children: Risk Factors and Outcome" an der Meidzinischen Universität Innsbruck konnte er sein Interesse dazu vertiefen. Seit März 2013 ist Dr. Moll als Studienarzt der Do-Health-Studie beschäftigt und forscht als PhD-Kandidat im Unfalllabor unter der Leitung von Dr. Ebner an osteoporotischen Stammzellen. Im Mai 2013 wurde Dr. Moll zusätzlich Assistenzarzt im Team der Unfallchirurgie Innsbruck.

 

In Wien geboren und in Innsbruck aufgewachsen, schloss Frau Dr. Maria Wendl-Söldner ihr Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck 2012 erfolgreich ab. Von Oktober bis Dezember 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, ist sie seit Jänner 2013 als Assistenzärztin an der Unfallchirurgie Innsbruck beschäftigt. Der Fokuks ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt in der Alterstraumatologie. Nach fünf Monaten als Unterstützung des Teams in der Frischverletztenambulanz unter der Leitung von OÄ Dr. Larndorfer und OA Dr. Struve mit Betreuung der Kinderstation, ist sie im Moment als Stationsärztin der Station 7 Süd zugeteilt.


03.06.2013
DO-HEALTH - ein Thema das SeniorInnen bewegt!

Seit Jänner 2013 nimmt die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Blauth Michael an der von der EU-Kommission geförderten Studie DO-HEALTH teil.
Bereits über 30 SeniorInnen sind mit großem Interesse an der Studie beteiligt. Viele unterschiedliche Beweggründe sind für die Teilnehmenden ausschlaggebend bei DO-HEALTH mitzumachen. Nicht nur das Thema "Gesundes Altern" motiviert, sondern auch der Aspekt einen ganz persönlichen Beitrag zur Wissenschaft zu leisten steht für viele SeniorInnen im Mittelpunkt.

Ob die Einnahme von Vitamin D, Omega-3 Fettsäuren in Kombination mit einem Heimtrainingsprogramm die gesunde Lebenserwartung von älternen Menschen verlängert, wird in den nächsten 5 Jahren in insgesamt sieben Zentren Europas untersucht werden.

Sollte diese große EU-Studie positive Resultate mit sich bringen, wäre dies wahrhaftig eine Sensation! Es würde bedeuten, dass mit günstigen und einfachen Mitteln die Lebensqualität und Gesundheit im Alter gesteigert und die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden können.

Eine Stärke der Studie ist außerdem, dass hier der gesundheitliche Gesamtzustand der Probanden im Mittelpunkt der Untersuchung steht und nicht nur einzelne Organe oder Krankheiten.

Weiterhin werden mobile SeniorInnen ab 70+ zur Teilnahme an der Studie gesucht, da das Ziel der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie darin liegt, 200 Probanden zu gewinnen. Ein Hauptaugenmerk der Studie liegt vor allem in der Prävention von altersbedingten Stürzen - daher werden vorrangig Personen gesucht, die im letzten Jahr einen Sturz erlitten haben (aus Standhöhe heraus).

Informationen unter: 0512/504-80241 Frau Claudia Ortner


09.04.2013
Abschluss Ph.D Studium

Wir gratulieren Frau Dr. Ursula Onder und Frau Dr. Stefanie Erhart zu dem erfolgreichen Abschluss des Ph.D Studiums im Rahmen des Studiengangs 'Muskuloskeletale Wissenschaften'. In der öffentlichen Defensio stellte Frau Dr. Onder ihre Ph.D. Arbeit "A new shoulder test bench for in vitro experiments with active muscle force simulation" vor, welche in der Zeitschrift Biomedical Engineering veröffentlicht wurde. Frau Dr. Erhart präsentierte ihr Projekt "Construction of a force-controlled wrist joint test bench and the biomechanical effects of an increased radial surface cavity", welche in zwei Publikationen in den Journalen Medical Engineering & Physics und Clinical Biomechanics veröffentlicht wurde. Beide Arbeiten wurden im Biomechaniklabor der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie unter der Leitung von Assoz. Prof. Dr. Werner Schmölz durchgeführt.


02.04.2013
Rapid Recovery Implementierung

Mit 8. April 2013 starten wir mit der Implementierungsphase von "RAPID RECOVERY".

Rapid Recovery ist eine Weiterentwicklung von "Fast Track Surgery" Programmen, welche zu besserer Funktion und gesteigertem Wohlbefinden von PatientInnen vor, während und nach Knieprothesenoperationen führen sollen.

"Fast Track Surgery" heißt übersetzt "Schnellspur-Chirurgie" und ist ein evidenzbasiertes therapeutisches Konzept, das darauf abzielt, Komplikationen zu verhindern, die Genesung zu beschleunigen und somit die Selbständigkeit unserer PatientInnen so rasch wie möglich wieder herzustellen.

Im Vordergrund steht das nach dem operativen Eingriff gestörte Gleichgewicht des Patienten, das es gilt, möglichst rasch wieder ins Lot zu bringen.

Dafür wird ein umfassender Maßnahmeplan mit, sogenannten Patientenpfaden erarbeitet, der alle Aspekte der Patientenversorgung von der präoperativen Untersuchung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus und darüber hinaus optimiert. Genaue Aufklkärung, Schulung über Therapieziele und Maßnahmen zur Zielerreichung, rasche Mobilisation noch am Operationstag und Anleitungen zur Selbsttherapie sind wesentliche Bestandteile des Programmes.

Die Vorteile für unsere Patienten bestehen in einem verbesserten Verständnis des Eingriffs und Krankheitsverlaufs, in einem vereinheitlichten Nachbehandlungsprogramm, das allen PatientInnen gleichermaßen zugutekommt, in einer verkürzten Rehabilitationsphase und letztlich auch in einem besseren Gesamtergebnis.

Rapid Recovery ist ein Gemeinschaftsprojekt von Unfallchirurgen, Anästhesisten, Physiotherapeuten, Pflege und Sozialarbeitern, und hat auch eine ökonomisch interessante Nebenwirkung: die raschere Genesung verkürzt erheblich die Liegedauer im Krankenhaus nach einer Operation und soll somit auch unser Gesundheitssystem entlasten.

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an lki.unfallevent@uki.at .


22.02.2013
Innsbrucker Ärzte beim Weltcup körperlich behinderter Sportler

Ski fahren ist weltweit verbreitet und erfreut sich gerade in Österreich großer Beliebtheit. Durch Austria Skiteam Behindertensport des Österreichischen Skiverbandes, wird körperlich behinderten Sportlern die Möglichkeit geboten sich international mit anderen Skifahrern zu messen. Seit vielen Jahren werden diese Leistungssportler von Innsbrucker Ärzten betreut und begleitet. Heuer sorgten Dr. Erhart, Dr. Euler, Prim. Dr. Huber (Bad Häring), PD Dr. Krappinger, Dr. Malekzadeh und OA Dr. Oberladstätter (Sanatorium Kettenbrücke) für das Wohl des Teams.

Sportler mit den unterschiedlichsten Behinderungen (Querschnittslähmung, Amputationen, Sehbehinderung, uvm.) nehmen an diesen professionell organisierten Rennen teil. Die Skiläufer werden in drei Kategorien, jeweils bei Damen und Herren untergeteilt - sitzend, stehend und sehbehindert. Auch heuer finden im Rahmen des Europa- und Weltcups wieder Rennen an unterschiedlichen Orten statt. Unter anderem in St. Moritz (SUI), Tarvisio (ITA), Tignes (FRA) und Rogla (SLO). Das Gerüst der österreichischen Mannschaft bilden arrivierte Fahrer wie Philipp Bonadimann, Claudia Loesch, Dietmar Dorn, Reinhold Sampl und Matthias Lanzinger. Diese werden nun von jungen aufstrebenden Fahrern wie Markus Salcher, Roman Rabl, Thomas Grochar, Christoph Prettner oder Martin Würz herausgefordert.

In Begleitung der Ärzte zeigten alle Fahrer und -innen, wieder herausragende Leistungen. Unter Anderem stehen mehrere Europacup-Gesamtsiege und Weltcup-Siege zu Buche.

Trotz oder gerade wegen ihrer Behinderung bereiten sich die Sportler mit einem fast unbändigen Willen und überaus professionell auf den Winter vor. Dem Streben in ihrem Sport gute Ergebnisse zu erreichen, wird viel untergeordnet. Die Freude am Ski fahren kann man allen Sportlern jeden Tag ansehen und ihren Ehrgeiz spüren.

In diesem Sinne wünscht das Innsbrucker Ärzteteam allen Sportlern viel Erfolg und schnelle Schwünge für die restlichen Weltcup Rennen und die Weltmeisterschaft in La Molina (SPA).


Verweise
http://www.austria-skiteam.at
http://www.paralympic.org/Events/LaMolina2013 


29.01.2013

Wir gratulieren Dr. Mayr für die Prämierung seiner Diplomarbeit durch die Medizinische Universität Innsbruck. Am 19. Januar 2013 wurde ihm die Auszeichnung für exzellente Diplomarbeiten im Rahmen einer Promotionsfeier übergeben. Diese ist mit einem Preisgeld von 700 Euro dotiert. 

Seine Diplomarbeit „Revision anterior cruciate ligament reconstruction: an update“  wurde, mit Dr. Mayr als Erstautor und OA Dr. Attal als Letztautor, in der Zeitschrift Archives of Orthopedics und Trauma Surgery veröffentlicht.


 
18.01.2013
Frau DGuKP Evelyn Tiefenbacher, M.A., übernimmt die Stationsleitung der Neurochirurgie 5B Ost

  

Frau DGuKP Evelyn Tiefenbacher, M.A., wird mit 1. Feber 2013 die Stationsleitung der Neurochirurgie 5B Ost übernehmen. Nach 2 Jahren als Klinikkoordinatorin an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie hat sie sich für eine Rückkehr in die pflegende Tätigkeit entschieden.
Während ihrer mehr als 11-jährigen Tätigkeit als Diplomkrankenschwester an der Allg. Chirurgie absolvierte Frau Tiefenbacher ein Studium am MCI und schloss dieses mit dem Master in International Health Care Management ab. Als Klinikkoordinatorin an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie war sie für die Projektkoordination im Risikomanagement zuständig und konnte im Bereich der interdisziplinären Zusammenarbeit ihre Erfahrung in beiden Berufsgruppen einsetzen.
Als Leitung des Administrationsteams der Ambulanz, organisierte sie interdisziplinäre Besprechungen mit dem Ambulanzteam (Administration, Pflege, Ärzte).
Ein Ausschnitt aus den Projekten, die in der Unfallambulanz umgesetzt werden konnten: Gestalten eines neuen Überwachungsblattes für die Pflege, Organisieren von Umbauten auf der Ambulanz, Durchführen von Gesprächen mit den Teamleitern, Datenerhebung für die Pflege, und vieles mehr ...

Wir danken Frau Tiefenbacher für ihre engagierte Arbeit als Klinikkoordinatorin an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie und wünschen ihr für den weiteren Karriereweg Alles Gute!


14.01.2013
Wir gratulieren herzlich zum Studienabschluss!

Mit der Sponsion am 3. November 2012 im Congress Innsbruck konnte Frau Katrin Grießer ihr Studium am MCI http://www.mci.edu/ erfolgreich abschließen.
Im berufsbegleitenden Studium Wirtschaft & Management über insgesamt 8 Semester, spezialisierte sie sich nach dem 4-semestrigen Grundstudium auf die Fachrichtungen Personal & Change Management sowie Wirtschafts- & Unternehmensrecht.
In ihrer Diplomarbeit konnte sie ein Thema aus dem Arbeitsalltag aufgreifen: Die Verbesserung der Patientenvisite am Beispiel der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie. Frau Mag. (FH) Grießer wird auch künftig das Team der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie im Direktionssekretariat verstärken.


03.01.2013
Priv.-Doz. Dr. Franz Kralinger als Chairman bei den Davoser Kursen 2013 bestimmt

PD Dr. Franz Kralinger, Leiter des Schulterteams und Mitglied des Leading Teams der Unfallchirurgie, wurde als Chairman für den traditionsreichen Fortgeschrittenenkurs der AOTrauma in Davos 2013 bestimmt. Die Davoser Kurse der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) finden seit über 50 Jahren traditionell Anfang Dezember statt und gelten weltweit als das "Mekka" der Unfallchirurgen und Orthopäden. Ca. 2.000 Teilnehmer und Referenten beteiligen sich an den Kursen. Die Aufgaben eines Kursleiters sind vielfältig und reichen von der Programmerstellung und Auswahl der Referenten bis zur Erarbeitung von neuartigen Lernmaterialien und -methoden. Das erklärte Ziel dieser Kurse ist die Verbesserung der Behandlung verunfallter Patienten. Die Klinik freut sich sehr über diese sichtbare Auszeichnung und Wertschätzung Ihrer Bedeutung in der unfallchirurgisch/orthopädischen Community.


02.01.2013
Wir gratulieren!

   Am 5.7.2012 konnte Dr. Dietmar Krappinger seine Habilitation zum Thema "Das Beckentrauma - Biomechanische, klinische und radiologische Untersuchungen" erfolgreich abschließen. Dr. Krappinger beschäftigt sich im Rahmen seiner Habilitation sowohl mit grundlegenden Fragen zur Biomechanik des Beckentraumas und der bildgebenden Darstellung des Beckenrings als auch mit der operativen Stabilisierung instabiler Beckenverletzungen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit stellen geriatrische Beckenverletzungen dar. Diese Verletzungen stellen durch die schmerzbedingte Immobilisation eine gesundheitliche Gefahr für die zumeist älteren und gebrechlichen Patienten dar, reduzieren deren selbständige Mobilität und erhöhen die soziale Abhängigkeit. Neben einer Verbesserung der geriatrisch-internistischen Betreuung dieser Patienten, wie sie im Rahmen des Tiroler Zentrums für Altersfrakturen erfolgreich durchgeführt wird, werden Möglichkeiten einer minimal-invasiven Stabilisierung des Beckenrings für eine erleichterte Mobilisation dieser Patienten an unserer Klinik wissenschaftlich geprüft. Die ersten ergebnisse sind vielversprechend.

Dr. Dietmar Krappinger absolvierte nach dem Medizinstudium den PhD-Studienlehrgang "Muskuloskelettale Wissenschaften" und konnte diesen 2007 erfolgreich abschließen. Seit 2006 ist er an unserer Klinik tätig, seit Juli 2012 in der Funktion eines Facharztes. Weitere klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte von Dr. Krappinger umfassen die Wirbelsäulenchirurgie sowie die rekonstruktive Knochenchirurgie.

   
   
 

 

 

Dr. Rene Schmid beendete sein Studium 2001. In seiner Dissertation befasst er sich mit dem Thema der transpedikulären Spongiosaplastik bei Verletzungen des thorakolumbalen Überganges. Im gleichen Jahr begann er seine Ausbildung an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Innsbruck. Seinem wissenschaftlichem Thema der Verletzungen des thorakolumbalen Überganges blieb er treu und habilitierte sich über dieses Thema 2012.

 


20.12.2012

  

Tiroler Gesundheitsfond unterstützt ein Projekt der Unfallchirurgie zur Steigerung der Patientenzufriedenheit

Das Qualitätsförderungsprogramm des Landes Tirol unterstützt unsere Klinik mit rund € 20.500 um den Einfluss des Visitenmanagements auf die Behandlungsqualität und Zufriedenheit unserer Patienten zu untersuchen. Dabei soll mit einem neuen methodischen Ansatz besonders der Frage nachgegangen werden, ob sich häufigere Visiten und bestimmte Elemente einer Visite positiv auswirken. Ähnliche Untersuchungen sind uns bis jetzt bekannt.

Wir möchten der Gesundheitsplattform und ihrem Vorsitzenden, Herrn LR DI Dr. Bernhard Tilg sehr herzlich für diese Unterstützung danken.

 


18.12.2012
Sr. Britta von der Tagesklinik geht in Pension

Sr. Britta Bucher war seit 2001 an der Chirurgischen Tagesklinik tätig.
Die Jahre vorher war sie eine "Allroundlerin" an der Universitätsklinik für Anästhesie und Chirurgie, mit hoher Kompetenz!

Sie ist immer sehr fröhlich und motiviert zur Arbeit gekommen, vor allem aber war sie sehr flexibel, unkompliziert und besonders kollegial!
Ihr herzhaftes Lachen und die mittägliche schwungvolle Begrüßung "Hallo liebe Kolleginnen" werden jetzt an der Tagesklinik fehlen.

Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr Gesundheit, viel Freude mit den Enkelkindern und ihrem Liebling der Malteserhündin Sissy.


Dezember 2012
„Zuwachs an der Unfallchirurgie 2.0“

Dr. Martin Eichinger, Dr. Matthias Haselbacher MSc & Dr. Dominik Knierzinger (von links nach rechts)

Der gebürtige Fieberbrunner Dr. Martin Eichinger ist seit 2010 in der Unfallchirurgie wissenschaftlich tätig und hat im Rahmen seiner Diplomarbeit aus einer prospektiv angelegten Studie die Arbeit mit dem Titel "Changes in articular cartilage after arthroscopic partial medial meniscectomy" verfasst. Während dieser Tätigkeit entstanden u.a. auch 2 wissenschaftliche Poster, welche 2012 auf dem ICRS World Congress in Montréal bzw. auf der Jahrestagung der ÖGU in Salzburg präsentiert wurden. Direkt nach Beendigung des Studiums in Innsbruck hat er mit seiner klinischen Tätigkeit in unserer Notfallaufnahme begonnen. Dort verstärkt er seit Mitte November unser Frischverletzten-Team unter der Leitung von OÄ Dr. Larndorfer und OA Dr. Struve. 

Dr. Matthias Haselbacher geboren und aufgewachsen in Oberbayern lebt bereits seit über 10 Jahren in Innsbruck. Bevor er an der Unfallchirurgie ebenfalls das Frischverletzten-Team unterstützt arbeitete er drei Jahre neben dem Studium in der Experimentellen Orthopädie. Sein Studium beendete er mit der Doktorarbeit "Ein neues Konzept einer vielseitig verwendbaren Shape-Fitting Platte auf Schraubenbasis für die Totalendoprothetik". In den letzten zwei Jahren absolvierte er außerdem ein Masterstudium für medizinisches Schreiben dass er mit der Arbeit "Does the type of ski mountaineering track affect the load pattern on the foot sole?" soeben abschloss. Herr Dr. Haselbacher ist Stabsarzt der Reserve bei der Deutschen Bundeswehr in Mittenwald und leitet ehrenamtlich die medizinische Ausbildung der Bergrettung Tirol.

Seit Anfang November ist auch Dr. Dominik Knierzinger Teil unseres Teams und unterstützt uns in der Frischverletzten-Ambulanz und auf der Kinderstation. Der aus St. Anton am Arlberg stammende junge Mediziner begann nach Beendigung seines Humanmedizin Studiums an der Medizinischen Universität Innsbruck im Juni 2012 mit dem Turnus in der Lehrpraxis Dr. Knierzinger. Schon während des Studiums engagierte er sich im Bereich der Sporttraumatologie. Im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Innsbruck beschäftigte er sich mit dem Thema "Ergebnisse nach operativ behandelter vorderer Schulterinstabilität - Die arthroskopische Bankart Operation".

Auch Euch wünschen wir viel Erfolg und alles Gute für Eure Ausbildung an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck!


06.11.2012
8th PhD-Meeting

Im Rahmen des achten PhD-Meetings am 5. Oktober 2012 präsentierten 70 Doktoratsstudierende beider Innsbrucker Universitäten ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Auch die Universitätsklinik für Unfallchirurgie war durch Konstantin Genelin und Alexander Keiler aus dem PhD-Programm "Musculosceletal Sciences" mit zwei Posten vertreten.

Die Preise für die besten Poster gingen dieses Jahr an: Cornelia-Elisabeth Thöni (PhD-Programm MCB, Division für Zellbiologie, Signaltransduction/Proteomics Laboratory, Medizinische Universität Innsbruck), Thomas Amort (PhD-Programm Gene Expression, Division für Molekularbiologie, Chromatin und Epigenetics Laboratory, Medizinische Universität Innsbruck) und Miriam Hunger (Institut für Organische Chemie, Universität Innsbruck).

Die Arbeiten unserer Teams stießen auf reges Interesse und die PhD's nutzten die Gelegenheit ihre Forschung zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Jungforschern über deren wissenschaftliche Projekte auszutauschen. Durch Konstantin Genelin aus der Arbeitsgruppe von Prof. Michael Blauth (Musculosceletal Sciences, Universitätsklinik für Unfallchirurgie) konnte sogar der Überraschungspreis gewonnen werden!

https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/665580.html 


Oktober 2012
„Zuwachs an der Unfallchirurgie“

Seit Juni 2012 dürfen wir 3 neue Assistenzärzte in unserem Team herzlich willkommen heißen.

Dr. Ulrich Eger, Dr. Raul Mayr & Dr. Felix Weidinger (von links nach rechts)



Dr. Ulrich Eger, geboren und aufgewachsen in Reutte, begann 2011, nach Abschluss seines Studiums in Innsbruck, am BKH Reutte als Turnusarzt. Davon war er 9 Monate an der dortigen Unfallchirurgie tätig. Im Anschluss daran arbeitete er an der chirurgischen Abteilung des Bezirkskrankenhauses als Assistenzarzt. Seit Mitte August verstärkt Dr. Eger nun unser Frischverletzten-Team unter der Leitung von OÄ Dr. Larndorfer und OA Dr. Struve.

Direkt nach Beendigung des Studiums in Innsbruck hat Dr. Raul Mayr Anfang Juni in unserer Notfallaufnahme mit seiner klinischen Tätigkeit begonnen. Dr. Mayr ist seit 2010 unter der Supervision von OA Dr. Attal in der Unfallchirurgie wissenschaftlich tätig und hat im Rahmen seiner Diplomarbeit eine Übersichtsarbeit mit dem Titel „Revision anterior cruciate ligament reconstruction: an update“ und die Originalarbeit „The impact of coagulopathy on the outcome of traumatic epidural hematoma“ verfasst. Beide Arbeiten erschienen 2012 in der Zeitschrift „Archives of Orthopaedic und Trauma Surgery“.

Seit Anfang August unterstützt auch Dr. Felix Weidinger unser Team tatkräftig. Der ursprüngliche Welser absolvierte sein Studium in Innsbruck mit der Doktorarbeit „Mittelfristige Ergebnisse nach robotergestützter koronarer Bypasschirurgie“. Nach seiner 6 monatigen Tätigkeit als Turnusarzt am KH Barmherzige Brüder in Linz an der Abteilung für Allgemein und Gefäßchirurgie war er 2 ½ Jahre als Assistenzarzt an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie Innsbruck beschäftigt.

Wir wünschen unseren neuen Assistenzärzten für ihre Ausbildung an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck viel Erfolg und alles Gute!


20.10.2012
Villa Blanka Dinner Meeting 2012 - neue Rekordteilnehmerzahl!

Über 180 Teilnehmer folgten der Einladung des Knieteams der Universitätsklinik Innsbruck, den diesjährigen Themenschwerpunkt "Knieprothetik 2012" gemeinsam zu diskutieren. Damit stellt das Villa Blanka Dinner Meeting die mittlerweile größte gemeinsame Veranstaltung von Physiotherapeuten und Ärzten in Tirol dar. Ein idealer Ort Kontakte zu knüpfen!

Wissenschaftlich fundierte Vorträge ermöglichten heuer tiefe Einblicke über neueste medizinische Entwicklungen und Operationstechniken auf dem Gebiet der Knieprothetik. Entsprechend dem dialogischen Charakter der Veranstaltung wurde der Diskussion spezieller Fragestellungen breiter Raum gegeben. Besonderes Interesse erweckte die Vorstellung neuer spezieller Teilprothesen, das Fast-Track-Surgery Konzept und die Rehabilitation von Knieprothesenpatienten bis hin zum Sport.

Der Erfahrungsaustausch setze sich in Kleingruppen und im direkten Kontakt untereinander beim gemeinsamen Abendessen noch über weitere zwei Stunden rege fort. Unser Dank gilt dem Villa Blanka Team, das unter dem heurigen kulinarischen Motto "Bayern zu Gast" wiederum ein starker Partner war und unseren verlässlichen Partnern aus der Industrie, die diese gemeinsame Zusammenkunft tatkräftig unterstützten!

Das Knieteam der Universitätsklinik für Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Innsbruck freut sich, Sie am nächsten Villa Blanka Dinner Meeting mit einem wieder hochinteressanten Thema am 11. Oktober 2013 begrüßen zu dürfen!
 

Organisation & Moderation:  
Priv.-Doz. Dr. Ralf Rosenberger Priv.-Doz. Dr. Vinzenz Smekal
ralf.rosenberger@i-med.ac.at vinzenz.smekal@uki.at
   
Anmeldung:  
Claudia Gebhart  
+43 / (0)512 / 504 - 22843  
lki.unfallevent@uki.at  


ACHTUNG: Anmeldung ab Juli möglich. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte rechtzeitig buchen!


10.10.2012
Alles Gute für die Zukunft!

Herr Dipl. Krankenpfleger Peter Hörl hat mit 1. Oktober 2012 die Leitung der zentralen Instrumentenaufbereitung im Zentral OP - Chirurgie übernommen. Er folgt Frau Dipl. Sr. Christine Taxer, die in das Department für Plastische Chirurgie gewechselt hat.

Herr Hörl begann seine Laufbahn im OP 1988 als Operationsgehilfe an der Unfallchirurgie, absolvierte anschließend die Ausbildung zum diplomierten Krankenpfleger am AZW und ist nunmehr seit 1996 als Instumentar, Mentor und stellvertretende Bereichsleitung im unfallchirurgischen OP tätig.

Mit seinem Wechsel in die zentrale Instrumentenaufbereitung, verliert der Unfall OP einen ausgezeichneten Instrumentar, einen äußerst engagierten Mitarbeiter und einen allseits beliebten Arbeitskollegen.

Herr Hörl war auch ganz wesentlich an der Ausbildung neuer Instrumentare und Instrumentarinnen beteiligt. Die Vermittlung von speziellem Fachwissen und besonderen Fähigkeiten an junge Mitarbeiter war Herrn Hörl stets ein ganz besonderes Anliegen.

Die Leitung der ausgelagerten Zentralsterilisation in Zirl, für die Herr Hörl ab 2013 zuständig sein wird, stellt sicher eine sehr große Herausforderung für ihn dar, zudem diese Einrichtung eine der größten Sterilisationen im deutschsprachigen Raum sein wird.

Wir freuen uns, in Herrn Hörl künftig auch weiterhin einen kompetenten und korrekten Ansprechpartner zu haben.

Wir danken Pfleger Peter herzlich für die vielen Jahre der angenehmen und konstruktiven Zusammenarbeit und wünschen ihm auch weiterhin viel Glück und Erfolg in seinem neuen Tätigkeitsbereich - Sein legendärer trockener Humor wird uns abgehen!


03.10.2012
"Gesundes Altern"

Am 25. September 2012 fand im ORF Zentrum (Studio 3) eine Informationsveranstaltung zum Thema "Gesundes Altern" statt. Spezialisten informierten über die Möglichkeiten wie gesundes Altern stattfinden kann. (Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth, Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger, OA Dr. Markus Gosch und FA Dr. Tobias Roth, Univ.-Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari)

"Vorbeugung" war das Schlagwort der Veranstaltung! Themen wie Osteoporose, das Herzkreislaufsystem und Altersfrakturen standen hier im Mittelpunkt und es wurden aktuelle Empfehlungen und Daten dazu vorgetragen. Stabile Knochen und ein aktives System als Basis zur Vermeidung von Stürzen und damit verbundenen Faktoren die mitunter zur sozialen Isolation führen können.

Neue Vorbeugungsstrategien wurden diskutiert und vor allem durch Univ.-Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari, Direktorin des Zentrums für Alter und Mobilität Zürich, in einem umfassenden Vortrag vorgestellt: Vitamin D3, Omega-3 Fettsäure und einfache Übungen zu Hause als Schlüssel zum Gesunden Altern. "Mehrere Studien haben gezeigt, dass Vitamin D und einfache gezielte Trainingsprogramme die funktionale Beweglichkeit verbessern können und Stürze als auch Knochenbrüche bei Senioren signifikant verringern, sogar um bis zu 30 %."

In einer europaweiten Studie, welche durch Univ.-Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari ins Leben gerufen wurde, sollen eben diese 3 einfachen Strategien zur Vorbeugung von chronischen Krankheiten bei älteren Menschen untersucht werden. Neben Deutschland, Schweiz, Frankreich und Portugal beteiligt sich auch die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck an diesem Projekt:

 

Vitamin D, Omega 3 und Training: DO-HEALTH Studie

In dieser Studie geht es um die Wirkung von Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und ein einfaches Trainingsprogramm, welches man zuhause durchführen kann. Die Studie wird an insgesamt 2.150 Personen im Alter von 70 Jahren oder älter durchgeführt. Insbesondere wird untersucht, ob diese Maßnahmen zur Verringerung von Knochenbrüchen und Stürzen, Verbesserung der kognitiven Leistung und Mobilität sowie zur Reduzierung des Risikos von Bluthochdruck und Infektionen geeignet sind. Die Studiendauer beträgt drei Jahre und die Teilnehmer werden 1 x jährlich an der Klinik untersucht.


27.07.2012
Operationskurs Knieprothetik - Zimmer Institute - 3./4. Juli 2012

Am 3. und 4. Juli 2012 fanden in Zusammenarbeit mit Zimmer Institute Operationskurse im Bereich der Knieendoprothetik statt. Im ersten Kurs ging es um minimal invasive Zugänge zum Einbau von künstlichen Kniegelenken, im anderen um Revisionseingriffe. Insgesamt nahmen rund 40 Chirurgen aus vielen Ländern Europas teil. In der Auswertung zeigten sich die Teilnehmer begeistert vom kompakten Kursformat, den informativen Vorträgen und vor allem von den einmaligen Möglichkeiten, chirurgische Eingriffe am anatomischen Präparat zu üben und bewerteten die Kurse mit über 9 von 10 Punkten.

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17.07.2012
Von der Knieverletzung zurück zum Sport -
Der tagesklinische Behandlungspfad an der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck




Peter ist leidenschaftlicher Marathonläufer. Nach einem Verdrehtrauma des rechten Kniegelenkes während des Trainings stellt sich Peter an der Frischverletztenambulanz der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck mit Schmerzen im Kniegelenk vor. Am Anmeldeschalter werden nach Vorweisen der E-Card sämtliche relevante Daten aufgenommen.
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25.04.2012
Tatkräftige Unterstützung durch MOA-Praktikanten

Seit 10. April dürfen sich die Stationen der Unfallchirurgie über die Mitarbeit eines medizinischen Organisationsassistent-Praktikanten, kurz MOA-Praktikanten, freuen. Herr Luy wird in den nächsten drei Monaten die Station in den Bereichen der stationären Administration unterstützen. Zu seinen Aufgaben werden dabei u.a. die administrative Unterstützung bei der Aufnahme als auch Entlassung des Patienten sowie die ICD-10 Codierung und das Terminisieren von Untersuchungen zählen.

Herr Luy ist bereits der achte Absolvent des Lehrgangs für medizinische DokumentationsassistentInnen in Trier, der das LKI als Teil seiner Ausbildung nützt um praktische Erfahrungen zu sammeln. Sein Hauptmotiv, ein Praktikum außerhalb seiner Heimat zu machen, war dabei sein Interesse, in einem leistungsfähigen und modernen Hospital zu arbeiten. Schon jetzt bestätigt Herr Luy, dass seine Erwartungen voll erfüllt wurden.

Obwohl Herr Luy erst seit zwei Wochen bei uns ist, wird er bereits als wertvoller Mitarbeiter gesehen. Nicht zuletzt ist dies der Einarbeitung durch die Stationsärztin Frau Dr. Lechner und der stationsleitenden Diplomkrankenschwester Fr. Prantl und ihrem Team, der guten Organisation durch das Organisations- und Personalentwicklungsteam der TILAK sowie dem Engagement und Interesse von Herrn Luy selbst zu verdanken.

"Ich fühle mich im Moment sehr gut aufgehoben. Ich kann hier viel lernen und meine Fragen, werden mir vom gesamten Team jederzeit geduldig und ausführlich beantwortet" erzählt der Saarländer.

Fünf der obengenannten ehemaligen Praktikanten aus Trier arbeiten inzwischen als MitarbeiterInnen im Zuge des Projekts "MOA" der Abteilungen Organisations- und Personalentwicklung in unserem Krankenhaus. Wer weiß, vielleicht dürfen wir auch Herrn Luy zukünftig als längerfristigen Mitarbeiter am LKI begrüßen.


04.04.2012
1....., 2..... oder vielleicht sogar 3? (von Karin Brozzu)

Die Klasse 1b der Volksschule Angergasse wünschte sich zum schulischen Themenschwerpunkt "Gesundheit und Körper" einen Besuch am Landeskrankenhaus Innsbruck. Am 6. März war es dann soweit.

 

Was passiert in einem Schockraum? Wie fühlt es sich an, einen Gipsverband zu bekommen? Gibt es eine Station nur für Kinder? Müssen Kinder, die lange im Krankenhaus bleiben, auch für die Schule lernen? Unter Federführung von Herrn Dr. Davud Malekzadeh ermöglichte die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie den jungen Gästen einen Blick hinter die Kulissen.

Es wurde viel gestaunt und eifrig diskutiert. Anhand von Röntgenbildern stellten die Kinder ihre Anatomiekenntnisse unter Beweis und mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Dr. Malekzadeh konnte dann auch zweifelsfrei geklärt werden, ob am Röntgenbild eher ein Ellbogen oder vielleicht doch ein Kniegelenk zu sehen ist.

Gestärkt durch eine kleine Jause zeigte sich dann beim abschließenden Besuch in der Heilstättenschule im Kinderzentrum, wie gut sich die Kinder auf diesen Tag vorbereitet hatten. Notrufnummern? Erste Hilfe-Maßnahmen? Kein Problem! Die Kinder waren beim "1, 2 oder 3"-Quiz eifrig bei der Sache und konnten als Belohnung ein selbstgemachtes Memory-Spiel, überreicht von Frau Pädagogin Monika Mund, mitnehmen.

Herzlichen Dank allen engagierten Mitwirkenden, die diese Führung ermöglicht haben.

 

 


 

28.03.2012
Prof. Blauth und OA Dr. Kammerlander halten ein AOTrauma Webinar über das Thema
Implant augmentation to enhance fixation of osteoporotic fractures.

Webinars, also interaktive Live-Vorlesungen im Internet, liegen voll im Trend. AOTrauma (www.aotrauma.com) veranstaltet mit großem Erfolg regelmäßig solche Webinars und erreicht damit Chirurgen in der ganzen Welt. Die Teilnehmerzahl ist in der Regel aus technischen Gründen begrenzt, dieses Mal meldeten sich in kurzer Zeit die Rekordzahl von 350 Teilnehmer an. Der mit Videos angereicherte, aufwändige Vortrag wird live mit allen Bildern übertragen. Während der einstündigen Veranstaltungen können die ganze Zeit Fragen gechattet werden. Diese Fragen werden entweder sofort durch den Co-Moderator beantwortet oder in einer halbstündigen Session nach dem Vortrag mündlich vom Vortragenden selbst.

Jeder Teilnehmer kann sehen, wer sonst noch eingeloggt ist, es entsteht eine eindrucksvolle Zuhörerschaft aus allen Erdteilen wie sie in dieser Form wohl kaum auf anderem Wege zu erreichen wäre. Fragen, Kommentare und Rückmeldungen zeigten nicht nur die Aktualität des Themas "Frakturen bei Osteoporose", sondern auch die Tatsache, dass die Veranstaltung als voller Erfolg verbucht werden darf.

Der Vortrag kann über die AOTrauma Website angeschaut werden.

 


16.03.2012
Zertifizierung Riskmanagement

Die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie hat zur weiteren Verbesserung der Patientensicherheit mit Unterstützung der Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH ein klinisches Risiko-Management-System installiert.

Ein entsprechendes Zertifikat wurde von dem verantwortlichen Risiko-Assessor, Herrn Vonderhagen, in Anwesenheit des Auftraggebers und Ärztlichen Direktors der TILAK sowie des gesamten Risikomanagement-Teams überreicht. Herr Prof. Buchberger betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit eines lebendigen Risiko- und Qualitätsmanagements und drückte seine Zufriedenheit damit aus, dass ein entsprechendes System jetzt in der Unfallchirurgie als zweiter Pilotklinik der gesamten Medizinuniversität erfolgreich eingeführt wurde. Herr Vonderhagen zeichnete kurz den Weg der letzten Jahre nach und erinnerte an einige wesentliche Veränderungen wie zum Beispiel im Bereich der Patientensicherheit im Operationsbereich. Die weitaus meisten der über 50 als verbesserungswürdig klassifzierten Punkte betrafen wichtige Formalien wie die schriftliche Niederlegung von üblichen Verfahrensweisen der Klinik.

Prof. Blauth bestätigte den positiven Effekt, den das Risiko-Assessment auf die gesamte Klinik gehabt habe. Das kritische Durchleuchten eines an sich gut laufenden Betriebes führte zu einer noch besseren Absicherung in vielen Bereichen. Als wesentliches Ergebnis wurde ein Team definiert, das sich alle 2 Wochen trifft und weiterhin aktuelle Punkte bespricht. Weiterhin wurde ein Workflow festgelegt der Probleme erfasst, Lösungen erarbeitet und bis zur Information der Mitarbeiter und Abbildung der Ergebnisse im Intranet der Unfallchirurgie reicht. Damit hat sich die Sicherheitskultur der Unfallchirurgie nochmals deutlich gesteigert.


14.03.2012
Neue Leitung im Rehabilitationszentrum Bad Häring

Herr Dr. Burkhart Huber - geboren in Bad Häring und langjähriger Oberarzt der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie in Innsbruck - wurde zum Primar des AUVA Rehabilitationszentrums in Bad Häring und damit zum Nachfolger von Herrn Prim. Prof. Dr. Hans Peter JONAS gewählt.

Dr. Huber gilt als "Allrounder" in der Unfallchirurgie und beschäftigt sich besonders mit der Wirbelsäulenchirurgie, der rekonstruktiven Knochenchirurgie bei Infektionen und Knochendefekten sowie der Kindertraumatologie.

Das Rehabilitationszentrum Häring - eines der modernsten Zentren Europas - wurde im Oktober 2011 nach einem mehrjährigen Umbau neu eröffnet. Nicht nur Patienten mit Verletzungen am Bewegungsapparat wird Therapie auf höchstem Niveau geboten, auch Amputationsopfern sowie Patienten nach Polytrauma oder mit Rückenmarkverletzungen werden hier nach dem Krankenhausaufenthalt rund um die Uhr betreut um schnellst möglich wieder zur eigenen Selbstständigkeit zu finden.

Wir wünschen Dr. Huber alles Gute und freuen uns auf eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen unserer Klinik und dem RZ Bad Häring!

        


02.03.2012
Prof. Blauth hielt Mosbacher Trauma Lecture am Hospital for Special Surgery in New York City.

Ehrenvolle Einladung für Prof. Blauth: Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des weltberühmten Hospital for Special Surgery in New York City lud ihn im Rahmen eines Visiting Professorships zu einem einstündigen Vortrag zum Thema

Fractures in the Elderly with Osteoporosis: What we know and where we are going.

im Rahmen der einmal jährlich stattfindenden "Patricia Mosbacher" Lecture ein.
Orthopädie und Unfallchirurgie der HSS sind die am besten bewertete Klinik auf ihrem Fachgebiet in den USA.

Prof. Blauth sieht diese Einladung auch als Anerkennung einer von ihm geleiteten internationalen Gruppe von Klinikern und Wissenschaftlern, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen und zahlreiche, für Patienten unmittelbar nützliche Ergebnisse hervorgebracht haben. Die Gruppe wird u.a. von der AO Foundation (Schweiz) unterstützt.


18.02.2012
Nicht-operative Behandlung der Dupuytren-Kontraktur

Injektion-Behandlung (XIAPEX)
Bisher war die Dupuytren'sche Kontraktur vorrangig operativ behandelbar. Seit Anfang März ist mikrobielle Kollagenase aus Clostridium histolyticum (Xiapex®) als erste injizierbare Therapieoption zur Behandlung einer Dupuytren'schen Kontraktur bei Patienten mit einem tastbaren Strang in der europäischen Gemeinschaft zugelassen. In dem verschreibungspflichtigen Präparat sind zwei aufgereinigte Kollagenasen (AUX-I, AUX-II) enthalten, die aus dem genannten Bakterium gewonnen werden. Kollagenasen sind Enzyme, die Kollagen abbauen können. Die Applikation führt so zur enzymatischen Spaltung der Stränge. Die Patienten ersparen sich somit die operative Entfernung der Kollagenstränge, welche je nach Ausmaß häufig mit Wundheilungsstörungen und langem Arbeitsausfall verbunden war. Die Anwendung erfolgt als lokale Injektion direkt in den Strang und erfolgt stationär. Der Finger wird etwa 24 Stunden nach der Injektion einer passiven Fingerstreckung unterzogen, um so die Lösung des Strangs zu bewirken. Es darf immer nur ein Strang gleichzeitig behandelt werden. Am häufigsten traten in den bereits durchgeführten Studien lokale Reaktionen an der Injektionsstelle als Nebenwirkung auf, etwa Schwellungen, Blutergüsse, Blutungen und Schmerzen. Diese wurden bei der Mehrheit der Patienten beobachtet; ihr Schweregrad war meist nur leicht bis mäßig, und die Beschwerden klangen im Allgemeinen innerhalb von einer Woche ab.
Obwohl in den Studien keine schweren allergischen Reaktionen beobachtet wurden, müssen Ärzte darauf vorbereitet sein, etwaige schwere lokale oder systemische allergische Reaktionen, einschließlich eines möglichen Schockes, im Anschluss an die Injektion zu behandeln. Deshalb wird diese Therapie bei uns stationär durchgeführt.
Um zu verhindern, dass Xiapex® wahllos und ohne systematische Erfassung der Nebenwirkungen und Komplikationen appliziert wird, hat die Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie (ÖGH) entschlossen, dass Xiapex® durch ausgebildete Handchirurgen appliziert werden sollte. Dadurch sollte auch eine systematische Erfassung der Komplikationen und Nebenwirkung möglich sein.
Eine Erfassungsstudie (XIANIS) wird von der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck aus in allen Zentren Österreichs durchgeführt und soll folgende Erfahrungen mit Xiapex® in Österreich nach Markteinführung dokumentieren:

Erfassung der Handhabung von Xiapex® in der klinischen Routine
Erfassung der Komplikationen und Nebenwirkungen
Erfassung des Behandlungserfolges
Erfassung des Behandlungsverlaufs
Erfassung der Rezidivrate
Erfragung der subjektiven Beurteilung des Therapieerfolges

  

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